Die TOUR machte Station beim PSV Leer
Bedeutendes Petanque-Event auf der Vereinsanlage beim Postsportverein Leer.
Passend zum Sommeranfang war es nach vielen nassen und kühlen Tagen endlich mal sonnig und warm in Ostfriesland. Also gute Voraussetzungen für das wohl bedeutendste Petanque -Turnier des Jahres auf der Vereinsanlage, denn die TOUR machte Station beim PSV Leer.
Die TOUR 2024 wird in 8 Etappen gespielt und in Leer wurde am 23. Juni die 4. von diesen ausgetragen.
Um an diesem besonderen Event teilzunehmen, waren neben den Mitgliedern des PSV viele Boule begeisterte Frauen und Männer aus dem Nordwesten angereist. Aus Emden, Groß-Midlum, Norden, Varel, Wilhelmshaven, Oldenburg, Wildeshausen, Bremen und dem Emsland kamen sie, um diese Etappe der TOUR mitzuspielen.
Insgesamt tummelten sich 87 Teilnehmer*innen auf der Vereinsanlage und dem angrenzenden Parkplatz, den Mitarbeiter der Stadtwerke zuvor dafür bestens hergerichtet hatten. Somit standen 25 Spielfelder für die Spielbegegnungen zur Verfügung.
Die Spielpaarungen und deren Gegenspieler wurden per Los ermittelt. Bereits diese Auswahl sorgte für Spannung unter den Mitwirkenden.
Während des Spielbetriebs wurden die aktiven Boulelist*innen von der Küchen-Crew gut versorgt mit Gegrilltem, hausgemachten Salaten sowie Kaffee und gekühlten Getränken. Die schöne und erstklassige Boule-Anlage des PSV sorgte bei allen für Begeisterung.
Ein klasse Turnier, das am Vormittag begann und in den späten Nachmittagsstunden mit der Ehrung der Erstplatzierten endete.
Ali Sandvoß vom PSV Leer ging als Sieger der 4. Etappe der TOUR hervor, gefolgt von Lavinia Grafe aus Bremen und Frank Buscher aus Wilhelmshaven sowie Harald Lukascheck aus Brinkum bei Bremen als Endspielteilnehmer.
Zufrieden und mit viel Lob für die Organisation des Turniers machten sich die Spielerinnen und Spieler auf den Heimweg.
Die nächsten Etappen der TOUR werden in Wildeshausen, Emden, Bremen und Varel ausgetragen.
Nach 2019 und 2023 war es das dritte Mal, dass der PSV Leer eine Etappe der TOUR ausrichten durfte. Bestimmt wird er auch im nächsten Jahr wieder viele Boule-Freunde zu einer weiteren Etappe der TOUR begrüßen können.
Schülerinnen und Schüler aus Papenburg beim PSV Leer
Die Klasse 10b war ziemlich angetan vom „Rentnersport“.
Klassenlehrerin Katja Matthäi des Gymnasiums Papenburg hatte am vergangenen Donnerstag die Mädchen und Jungen der Klasse 10b nach einem klassischen Wandertag auf die Vereinsanlage des PSV Leer geführt. Dort durften sie sich für ca. 3 Stunden beim Beachvolleyball, Tennis und Boule ausprobieren.
Beachvolleyball und Tennis entsprachen den sportlichen Vorstellungen der jungen Menschen, doch traten sie dem Boulespiel eher skeptisch gegenüber. Das wäre doch eher was für Rentner, war die Meinung der Schüler*innen.
Beim Beachvolleyball übernahm Katja selbst die Anleitung und beim Tennis hatte sich Ute aus der Tennisabteilung dazu bereit erklärt.
Um das Boulespiel näher kennen zu lernen, erklärten Jürgen und Thomas aus der Boulesparte wie man den Kugeln den richtigen Dreh verleiht. Nach einigen Spieldurchgängen hatte sich die Meinung der Jugendlichen über den „Rentnersport“ grundlegend geändert. „Das macht voll Spaß“ gab es dann von ihnen zu hören.
Ein gelungener Klassenausflug, der Spaß machte und vielleicht die eine oder den anderen von ihnen dem PSV Leer ein Stück näher brachte.
Boule-Abteilung richtet neue Plätze beim PSV ein
Die Firma Huneke spendierte das Material und vier engagierte Mitglieder machten neue Bouleplätze daraus.
Die Boule-Abteilung beim PSV Leer freut sich weiterhin über einen guten Zulauf an Mitgliedern. Somit kommt es auch vor, das viele Aktive die Bouleplätze auf dem Vereinsgelände bespielen wollen. Auch gab es und wird es zukünftig große Boule-Turniere beim PSV geben, die mehrere Bahnen benötigen.
Eine großzügige „Sandspende“ der Firma Huneke machte es möglich, die Spielsituation auf dem Vereinsgelände des PSV zu verbessern. Das war toll, doch musste dieses gespendete Material auch entsprechend verarbeitet werden. Das nahmen Hermann, Achim, Detlef und Stefan tatkräftig in die Hände und verwandelten 25 Tonnen Material in vier neue Bouleplätze.
Am Mittwoch, den 5. Juni wurden diese vier Bouleplätze in Betrieb genommen. Über 30 Spartenmitglieder ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen. Jürgen Spiekermann bedankte sich bei Kerstin Huneke für die großzügige Spende und bei Hermann, Achim, Detlef und Stefan für ihre tatkräftige Errichtung der neuen Spielbahnen.
Im Namen des Vorstands bedankte sich Klaus Gisbertz ebenfalls für die Unterstützung durch die Fa. Huneke und für das vorbildliche Engagement der Boulesparte auf vielen Ebenen.
Nun gibt es vier weitere anspruchsvolle Bouleplätze, die sicher nicht nur bei größeren Turnieren genutzt werden.
Kerstin Huneke weihte die Plätze mit 3 guten Würfen ein. Danach wurden die Plätze intensiv bespielt und für gut befunden. Der Tag klang aus mit Bratwurst und Getränken in der Boulehütte.
Vorstände vom PSV und SC04 setzen Kooperationsgespräche fort
Die Vorstände beider Vereine trafen sich zum zweiten Mal.
Nach einem Treffen im Januar dieses Jahres beim SC04 kamen die Vorstände am 18. März zum zweiten Mal zusammen. Diesmal trafen sie sich im Vereinsheim des PSV.
Zur gleichen Zeit waren Spieler*innen der Dartabteilung zum Training vor Ort. So bot sich für die Vorstandsmitglieder die Gelegenheit, zur Einstimmung ein paar Pfeile auf die Scheibe zu werfen. Nils Schreiber (Leiter der Dartabteilung) gab ein paar Tipps zum Spiel und erklärte u.a. die Nutzung verschiedener Pfeiltypen.
Nach diesen Lockerungsübungen setzten sich die Vorstände zusammen an einen Tisch und nahmen die Gespräche auf.
Wie bereits beim ersten Zusammenkommen wurde auch diesmal betont, dass sich aus der Kooperation einige Vorteile für beide Sportvereine bieten können. Dafür wolle man sportliche Möglichkeiten suchen, die sich dafür eignen.
Es würden sich in erster Linie Sportarten anbieten, die jeweils in nur einem der beiden Vereine präsent sind. Hier sähe man eine gute Chance, die sportliche Kooperation durchzuführen. Mitglieder aus dem SC04 würden dann Sportarten beim PSV ausüben, sowie Sportlerinnen und Sportler des PSV beim SC04. Der Eintritt oder Wechsel in den anderen Verein wäre dafür nicht erforderlich. Beim PSV würde lediglich der Spartenbeitrag für die "Gastsportler*innen" fällig werden, der auch von den eigenen Mitgliedern entrichtet wird. Beim SC04 will man sich noch darüber beraten wie die Kostenbeteiligung aussehen könne.
Neben den sportlichen Kooperationsmöglichkeiten möchten die beiden Vereine auch bei den geselligen Veranstaltungen zusammenwachsen. Die räumliche Nähe sei ja bereits vorhanden. Das Osterfeuerfest beim SC04 am kommenden Samstag wäre dafür eine erste gute Gelegenheit. Der SC04 lädt dazu auch die Mitglieder der PSV herzlich ein. Hierbei können vielleicht auch schon erste Kontakte für die zukünftige Gemeinschaft geknüpft werden.
Ein gemeinsames Sommerfest beider Vereine wäre ebenfalls eine schöne Maßnahme für das Zusammenwachsen der beiden Leeraner Sportvereine.
Auch dieses zweite Zusammentreffen wurde von allen Beteiligten sehr positiv bewertet. Man war sich einig darüber, dass eine Kooperation für beide Vereine eine gute Sache sei und einige Vorteile bringe.
auf dem Foto von links: Stefan Ulbrich (SC04), Klaus Gisbertz (PSV), Thomas de Vries (SC04), Hans-Jürgen Krüger (SC04), Peter Meinhardt (PSV), Michaela Kruse (PSV), Knut Barde (SC04)
Besondere Ehrung für Engagement im Badminton-Sport
Christoph Runden wurde die „Silberne Ehrennadel“ des NBV überreicht
Der Badminton-„Matchday“ der laufenden Spielsaison fand am vergangenen Wochenende als Heimspiel des PSV Leer in der TGG-Sporthalle statt. Es waren Mannschaften aus Metjendorf, Wallhöfen und Stade zu den Punktspielen erschienen. Die Spielerinnen und Spieler aus Delmenhorst hatten krankheitsbedingt abgesagt. Es schien ein Punktspieltag mit gewohntem Ablauf zu werden. Bevor die Matches begannen gab es allerdings noch einen besonderen Vorgang durchzuführen.
Eigens dafür war Markus Bennewitz, der Präsident des Niedersächsischen Badminton Verbands (NBV), aus dem Münsterland angereist. Christoph Runden ist schon seit seiner Jugendzeit in der Badminton-Abteilung des PSV Leer aktiv. Als Spieler immer voll dabei und ebenfalls als Kümmerer in vielen organisatorischen Angelegenheiten bekannt. Seit einigen Jahren macht Christoph sich auch in der Region für den Badminton-Sport verdient.
30 Jahre Boule-Sport beim PSV Leer
Spannende Spielbegegnungen und ein wunderbares Fest.
Wieder einen Grund zum feiern hatten die Mitglieder des PSV Leer, denn die Boule-, besser, die Pétanque-Abteilung, ehrte den 30sten Jahrestag ihres Bestehens. Mit einer 9-köpfigen Gruppe ehemaliger und amtierender Telekom-Kollegen begann die Karriere des Boulespiels beim PSV Leer. Als eines der Gründungsmitglieder war Heimfried Kunze mit seiner Frau Dietlind zum Jubiläumsfest gekommen.
Die 9 Kollegen haben das Pétanque-Spiel bei PSV Leer etabliert. Sie bauten die erste Boulebahn und setzten beim Spiel eine Baskenmütze auf. Diese Kopfbedeckung in Anlehnung an Frankreich war das äußere Zeichen ihrer Spielgemeinschaft. So klein aber engagiert waren die Anfänge des Boule beim PSV Leer, aus denen mittlerweile eine boomende große Abteilung geworden ist.
In seiner Ansprache gedachte Peter Meinhardt als Vorsitzender des PSV diesen Anfängen vor 30 Jahren und zeigte sich sichtlich erfreut über die „Erfolgsgeschichte Boule“ in unserem Verein. Aber auch eine traurige Nachricht hatte Peter zu verkünden. Kürzlich war Enno Saul plötzlich und unerwartet verstorben. U.a. war Enno auch Mitglied in der Boule-Abteilung.
Er engagierte sich besonders in der letzten Zeit sehr stark für den Verein und hinterlässt im PSV eine große Lücke. Schweigend gedachten ihm die anwesenden Teilnehmer*innen. Desweiteren bedankte sich Peter Meinhardt für die rege Teilnahme am Jubiläumsfest und das große Engagement in der Boule-Abteilung. Mit diesem Dank beendete er seine Rede und übergab an Arnd Oberfeuer, dem Leiter der Boule-Abteilung, der das Jubiläumsturnier vorbereitet hatte. Ebenfalls bedankte sich Arnd für die zahlreiche Teilnahme und beim Organisationsteam für die guten Vorbereitungen des Jubiläumsfestes.
Er erklärte noch einige Dinge zum Spielablauf und forderte dann zum Start des Turniers auf. 27 Teams a‘ 3 Personen hatten sich angemeldet, sodass neben den 10 vorhandenen Boulebahnen noch 4 weitere auf dem Vereinsgelände geschaffen wurden. So konnten alle Teams spielen und es gab keinen Leerlauf. Aus Emden, Hinte, Aurich, Norderney, Wilhelmshaven, Oldenburg, Groningen, Kaarst (NRW) und aus Rhauderfehn kamen die Spielerinnen und Spieler. Die Rhauderfehner hatten sogar Boulelisten aus Luxemburg dabei. Die Spielbegegnungen wurden gelost und in Summe waren 5 Runden durchzuführen.
Das gute Wetter, die beste Versorgung mit „Speis und Trank“ während der Veranstaltung und nicht zuletzt die spannenden Spiele machten das Turnier zu einem tollen Erlebnis. Von allen Seiten gab es dafür Lob und Anerkennung. Während der letzten Spielrunde kam sogar Applaus von oben. Dicke Regentropfen klatschten Beifall. So ähnlich wurde es auch von den Teilnehmenden gesehen und die gute Stimmung setzte sich fort. Nach 5 Spielrunden wurde ausgezählt und die Platzierungen ermittelt.
Die drei Erstplatzierten erhielten einen Pokal und jede/r Teilnehmer*in bekam als besonderes Gimmick zur Erinnerung eine „Jubiläumssau“. Die ersten drei Plätze teilten sich die Teams aus Wilhelmshaven (3. Platz), Groningen (2. Platz) und vom PSV Leer (1. Platz), was im Verein eine große Freude auslöste. Nach dem Turnier wurde gefeiert und Oscar Marin, Spieler vom PSV Leer, schuf mit „o sole mio“ einen ganz besonderen Moment.
Dieser wunderbare Tag wird allen Beteiligten wohl in guter Erinnerung bleiben und der Gemeinschaft in der Boule-Abteilung weiteren Auftrieb in ihrem Wirken geben.
Sommerfest 2023 beim PSV Leer
„Die 200 fast erreicht!“
Viele positive Veränderungen auf der Vereinsanlage wären schon Grund genug, ein besonderes Fest zu feiern. Das vorrangige Anliegen war es aber, viele Menschen zusammen zu bringen und die Gemeinschaft im PSV Leer zu fördern. Die „200 Jahre Stadtrechte“ von Leer nahmen wir zum Anlass, eine Wette auszusprechen:
„Wetten, dat wi … 200 Sportler*innen auf die PSV-Anlage zu bekommen!“
Es wurde ein tolles Fest und fast 200 Sportlerinnen, Sportler und Gäste besuchten uns auf der schönen PSV Vereinsanlage. Der Sommer machte an diesem Tag etwas Pause und sorgte für mehr nasse Abkühlung als wir uns gewünscht hatten. Für eine gute Stimmung war das aber kein Hindernis, denn die war super und die Wette wurde auch nur knapp verfehlt. Das Organisationsteam, bestehend aus Vertreter*innen der Sportabteilungen des PSV Leer hatte ein Programm geplant, das für jede/n etwas zu bieten hatte.
Beim Betreten der Vereinsanlage bekamen die Gäste durchnummerierte Laufzettel überreicht. Diese dienten zum Einen der Erfüllung bestimmter sportlicher Aufgaben und zum Anderen der Teilnahme an einer Tombola. Außerdem wurde anhand dieser Zettel die Anzahl der Gäste ermittelt. Sportlichen Aufgaben durften auf dem Tennisplatz gemeistert werden, die Geschicklichkeit beim Badminton und die Zielgenauigkeit im Boulespiel trainiert werden.
Einige Übungen wurden in die Tennishalle verlegt, um vorm Regen geschützt zu sein und auch die im PSV Leer neu hinzukommende Sportart „Steel-Dart“ konnte im Trockenen auf der Terrasse des Vereinsheim ausprobiert werden. Viele probierten alle diese Möglichkeiten aus und hatten Spaß daran. Der zusätzlich aufgestellte Bierwagen wurde gut besucht, denn dort stand man unterm Dach und wurde nicht nass. An der Boulehütte wurden Würstchen gegrillt und im Vereinsheim lockten Kaffee und Kuchen. Es war an alles gedacht worden und das Angebot wurde reichlich von allen Sportfestteilnehmer*innen genutzt.
Das schönste an diesem Fest war, dass man zusammenrückte. Vielleicht wegen dem Wetter, ich denke aber, der Austausch untereinander war wichtig und tat gut. Einige hatten sich längere Zeit nicht gesehen und andere wollte man gern näher kennenlernen. Viele Gespräche wurden geführt, die Integration im PSV Leer war in vollem Gange und die Gemeinschaft lebte. Zu einem Gruppenfoto aus der Luft versammelten sich alle auf der Wiese und ein tolles Bild von „unserem PSV“ kann nun bestaunt werden.
Die Spielerinnen und Spieler der Volleyballabteilung, kräftig unterstützt von Aktiven aus der Badminton-Abteilung, waren gar nicht wetterscheu und starteten gegen 17:00 Uhr das Turnier um den „Dieter Grix Beachcup“. Mit diesem Turnier konnte gleichzeitig das erst kürzlich fertig gestellte neue Beachfeld eingeweiht werden.
Die Regentropfen, die vom Himmel fielen, störten bei den Spielbegegnungen nicht wirklich. Vielleicht die Zuschauer am Spielfeldrand, doch gaben die Spielerinnen und Spieler alles, um ein gutes Match abzuliefern und einen Sieg zu erringen. Es war spannend und schön anzusehen wie sie um Punkte rangen. Tolle Spielbegegnungen waren das Ergebnis des Einsatzes auf dem Beachfeld. Zum Ende des Turniers gab es selbstverständlich auch eine Siegermannschaft und vier weitere Namen werden nun den „Dieter Grix Wanderpokal“ zieren.
Der Abschluss des Beachvolleyball-Turniers war gleichzeitig auch der Abschluss des Sommerfestes. Trotz des nicht idealen Wetters war es ein ganz toller Nachmittag beim PSV Leer mit allen, die daran teilgenommen haben. So ein Fest sollten wir mindestens einmal im Jahr wiederholen. Es fördert die Gemeinschaft, die so wichtig ist und die Existenz des Vereins sichert.
Faszination Boule
Jürgen Gehrke ist neuer Trainer in der Boule-Abteilung des PSV Leer.
Am 12. Juli durfte ich ein Interview mit Jürgen Gehrke führen, dem neuen Trainer der Boule-Abteilung beim PSV Leer.
Jürgen Gehrke ist vor einem Jahr von Köln nach Ostfriesland umgezogen und hat sich in Greetsiel sesshaft gemacht. Er suchte eine Gelegenheit, seine Lieblingssportart Boule zu spielen und fand beim PSV Leer eine für ihn angenehme „Spielstätte“. Seitdem ist er regelmäßig auf dem Boule-Platz des PSV zu finden.
Bereits kurz nach Beginn unseres Gesprächs spürte ich, welche Faszination der Boule-Sport auf Jürgen Gehrke ausübt. Er sprach mit Begeisterung über die Vorzüge des Spiels mit den Kugeln.
Kennengelernt hat Jürgen das Boule spielen in Griechenland auf der Insel Kos, wo Engländer die Stahlkugeln rollen ließen. Seitdem ließ ihn dieses Spiel nicht mehr los.
Nach und nach fand er immer mehr Freude daran, spielte sich ein und erlangte dabei Finesse im Spiel und Wissen in der Spielart Petanque, die wohl am weitesten verbreitete Variante des Boulespiels. (Pétanque ist abgeleitet aus dem erst seit etwa 1930 bekannten, französischen Begriff >pied tanquè<, der vom provenzalischen >ped tanco< stammt. >Ped tanco< heißt übersetzt: „Auf dem Boden fixierter Fuß“. Die Spielregeln verlangen dementsprechend, dass die Spieler ihre Füße von deren Platz im Kreis erst vollständig abheben dürfen, wenn die gespielte Kugel den Boden berührt hat.)
Seine Mitspielerinnen und -spieler sprachen ihn häufig an, um von seinem Wissen zu profitieren. Das brachte ihn auf die Idee, eine Trainerausbildung zu machen. Diese Ausbildung schloss er im Frühjahr 2021 mit Qualifikation ab. Da war er bereits 68 Jahre alt. „Petanque kennt keine Altersbegrenzung“ meinte Jürgen. „Das kann man von 8 bis 88 spielen und auch noch darüber hinaus. Alle haben die gleichen Chancen und so kann ein 88-jähriger durchaus gegen eine 8-jährige spielen.“ Es sei leicht, das Spiel zu erlernen, aber schwierig, es zu gewinnen, gab er mir zu verstehen.
Durch die Trainerausbildung konnte Jürgen Gehrke sich noch mehr Wissen aneignen und sein eigenes Spiel durch Finesse verbessern. Und, er habe Freude daran, sein ‚know how‘ an andere Personen weiterzugeben.
Jürgen sprach begeistert vom Petanque-Spiel. „Petanque ist integrativ, denn jede/r kann es spielen. Auch Menschen mit Beeinträchtigungen können daran teilhaben. Sowohl Körper als auch Geist werden gleichermaßen gefordert“, schwärmte er weiter. Mein Eindruck vom Beginn des Gesprächs wurde immer mehr bestätigt: Hier war einer der das Boulespiel liebt und lebt. Sein T-Shirt mit dem dem Aufdruck: „DER MIT DEN KUGELN SPRICHT“ war keine Show, sondern sein Lebensmotto.
Seit Juli 2022 ist Jürgen Gehrke nun beim PSV Leer und am 26.11.2022 hat er seinen ersten Kursus als Trainer im Verein durchgeführt. Er ist seitdem mit verschiedenen Kursus-Angeboten im Einsatz. (bisher insgesamt 6 Kurse mit insgesamt 41 Vereinsmitglieder)
„Für mich ist es eine besondere und effektive Situation, die TeilnehmerInnen nach einem Kursus in ihrer Spielentwicklung weiter beobachten zu können,“ erklärte er mir im weiteren Verlauf des Gesprächs.
Als Boule-Trainer in Ostfriesland ist Jürgen Gehrke bislang einmalig aktiv. Den gibt es noch kein zweites Mal. Wir vom PSV Leer sind froh, dass wir ihn in unseren Reihen haben und er fühle sich wohl bei uns, wie er mir zu verstehen gab. Wäre dem nicht so, würde er wohl kaum mindestens einmal in der Woche den Weg von Greetsiel nach Leer finden, um seiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen. Gut, dass er einer von uns im PSV Leer ist.
Walter Vagelpohl, Pressesprecher des PSV Leer
Der Vorstand des PSV Leer sagt "Dankeschön".
Durch das Engagement der Mitglieder wurde viel im Verein erreicht.
Zu einem HelferInnenfest hatte der Vorstand des PSV Leer eingeladen. Er bedankte sich damit bei den engagierten Frauen und Männern, die besonders in der letzten Zeit mit Tatkraft unseren Sportverein positiv verändert haben. Viele Projekte wurden durchgeführt. Fünf neue Boulebahnen sind angelegt worden, ein Fahrradunterstand wurde errichtet, mit dem Bau eines zweiten Beachvolleyballfeldes begonnen und das Vereinsheim von Grund auf technisch und architektonisch neu gestaltet.
Natürlich haben professionelle Fachkräfte die Bauarbeiten durchgeführt, aber bei allen Projekten haben die Mitglieder tatkräftig mit Hand angelegt und im Vorfeld die Planungen begleitet. Für die einzelnen Projekte sind Bauausschüsse gebildet worden und in den Ausschusssitzungen wurde der jeweilige Status ausgetauscht.
Die weitere Vorgehensweise wurde abgestimmt. Sowohl das Vereinsheim als auch die Außenanlage bekamen ein immer schöner werdendes Outfit. Diese positiven Veränderungen wussten auch Außenstehende zu schätzen. Als der Sportausschuss der Stadt Leer unserem PSV einen Besuch machte, lobte er das, was hier im Verein großartiges geschaffen wurde. In seiner Ansprache lobte Peter Meinhardt die wichtige Unterstützung durch die Mitglieder, denn ohne diese würde es im PSV Leer nicht weiter voran gehen.
Leider konnten nicht alle Helferinnen und Helfer der Einladung zum Fest folgen, doch genauso galt auch ihnen der herzliche Dank vom Vorstand des PSV. Nach der Ansprache stellten sich Peter Meinhardt und Dieter Schröer an den Grill und brutzelten ihren Gästen was Leckeres. An dieser Stelle sei noch ein großes Dankeschön auszusprechen.
Dieser Dank gilt unseren Vorstandsmitgliedern, denn sehr viele Stunden ihrer Zeit stellen sie dem Verein mit großem Engagement zur Verfügung. Das Wohlergehen des PSV Leer ist ihr Verdienst. Es wurde ein geselliger Abend mit vielen interessanten Gesprächen und der Erkenntnis, dass sich das Engagement für den PSV Leer nicht nur lohnt, sondern auch noch Freude bereitet.









































































































