Ein Besuch der Ziegelei in Midlum sorgte für Staunen.

Sollte nach monatelangem Sommerwetter das erste Wochenende im September etwa regnerisch werden? Die Vorhersagen waren gemischt, doch ließen wir Volleyballer vom PSV Leer uns nicht dadurch beirren. So war außer ein bis zwei kurzen Schauern das Wetter auch in diesem Jahr während unseres Zeltlagers wieder sehr schön.

Am Donnerstag, den 30. August, das Bier war bereits eingetroffen, begrüßten wir unsere Freunde von Usedom und stießen auf ein fröhliches Wochenende an.

Am Nachmittag bereiteten wir unser, mittlerweile schon traditionelles, Kesselgulasch über dem offenen Feuer zu. Das schmeckte vorzüglich und war eine gute Grundlage für den ersten gemeinsamen Abend in fröhlicher Runde.

Nachdem uns Markus am Freitagmittag eine scharfe Currywurst vom Grill serviert hatte, ließen wir es sportlich angehen. Anders als beim Volleyball war der „Ballumfang“ aber deutlich kleiner und die Sportart erheblich ruhiger. Petanque war es, eine Variante des Boule-Spiels, mit der wir am Nachmittag die Zeit verbrachten. Hermann Tholen brachte uns die Geschichte nahe und erklärte die Regeln und die Technik. Dann durfte in mehreren Kleingruppen „gelegt“ und „geschossen“ werden.

Während dieser Zeit wurde im Carport das Abendessen vorbereitet. Auch schon fast traditionell gab es Spaghetti mit Bolognese, die ebenfalls im Kessel über dem Feuer zubereitet wurde.

Aufgrund des guten Wetters konnten wir den Abend wieder unter freiem Himmel am Lagerfeuer verbringen.

Für den Samstag hatte Rita eine Besichtigung des Ziegelei-Museums in Midlum organisiert. Den Weg dorthin legten wir auf dem Radl zurück. Ein Zwischenstopp in Jemgum beim „Luv up“ sorgte für Stärkung durch flüssige und feste Nahrung.

Die Führung durch die alte Ziegelei mit Herrn Zimmer war beeindruckend. Die Technik des Ringofens, aber vor allem die damals aufzubringende Arbeitskraft rief Staunen in unseren Reihen hervor. Die Erzählungen von Herr Zimmer waren sehr authentisch, denn er selbst hatte von 1955 bis 1972 in der Ziegelei gearbeitet. Es war ein sehr interessanter und dadurch lohnender Besuch.

Am Abend stärkten wir uns am Grill und ließen wieder ein Lagerfeuer aufflackern. Das war ein besonderes, denn wir entzündeten ein Schwedenfeuer, welches uns die Karlshagener Freunde anlässlich unseres 20jährigen Jubiläums, also vor 8 Jahren, mitgebracht hatten.

Auch den Sonntag ließen wir nicht tatenlos vergehen. Für einige von uns ging es in die Luft. Am Flugplatz in Nüttermoor hatte Rita einen Piloten gebucht, der uns zum Einen in die Luft und auch wieder heile auf den Boden brachte, zum Anderen aber auch für unseren Spaß sehr empfänglich war.

Nach diesen Heldentaten fuhren wir zu Ulrike&Themmi, wo uns im Garten leckere Hamburger vom Grill gut schmeckten. Im Swimmingpool wurden leckere Cocktails serviert.

So ging auch der Sonntag vorüber und das Ende unseres Zeltlagers 2018 nahte.

Das Wetter am Montag war immer noch gut und der Abbau der Zelte konnte zügig durchgeführt werden. Wir verabschiedeten unsere Freunde nach Usedom und resümierten, dass es wieder ein sehr schönes Wochenende war.

2 Kommentare
  1. Pfeffi
    Pfeffi sagte:

    Hiermit möchte ich ein großes Dankeschön an Walter und all unsere Leeraner Freunde senden.Danke für die jahrzehntelange Freundschaft geprägt von Herzlichkeit, Sport und Spaß und den vielen Erlebnissen in Leer und den vielen „-ums“ drumherum.
    Wir hätten nirgenwo bessere Freunde finden können: Karlahegan – Leer

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